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Die Gewinnung von Wärme aus Wasser-, aus Luft- oder Gasströmen ist ein Erfordernis der Zukunftssicherung.

Wärme ist aus bestehenden beziehungsweise stillgelegten Bergwerken, aus stehenden und fliessenden Gewässern (Pumpspeicherwerke, Stauwerke und Kanäle) und aus industriellen Produktionsprozessen (zum Beispiel Papiererzeugung, Sodaproduktion, Glasherstellung, Raffinerien usw.), ja selbst aus dem Rücklauf von Kältesystemen anwendungsfähig verfügbar.

Drei der in Bild 2 abgebildeten Pumpen versorgen ein Fernwärmesystem mit 27 MW Wärme.

Die Wärme wird aus dem Rücklauf eines Fernkältesystems entnommen. Die von den Wärmepumpen erzeugte Kälte, etwa 15 MW, wird wieder in das Fernkältesystem eingespeist.

Gebiete der Stadt Stockholm werden zu einem wesentlichen Teil zuverlässig mit Wärme aus Kläranlagenauslaufwasser versorgt. Entsprechende Bedarfsträger sind an ein Fernkältenetz angeschlossen [12].

Von Bedeutung für eine effiziente Anwendung dieser Technik ist eine personalisierte Verantwortlichkeit. Es sind fortgesetzte Überlegungen erforderlich, wie die durch diese Technologie verfügbare Wärme und Kälte mittelfristig sinnvoll in die bestehende interne Wärme- beziehungsweise Kälteversorgung integriert werden kann. Dabei ist zu prüfen, welche der vorhandenen Wärme- und Kälteerzeuger, die Primärenergie dafür einsetzen, Schritt für Schritt ersetzt werden können. Weiter müssen externe Verbraucher gefunden werden an die eventuelle überschüssige Wärme und die Kälte verkauft werden kann.

Da die Wärme und die Kälte gelegentlich nicht zeitgerecht vorliegt, wurden leistungsfähige Verfahren zur saisonalen beziehungsweise zur Tag zu Nacht-Speicherung und umgekehrt entwickelt und realisiert [13].

Das Contracting erleichtert und unterstützt sinnvoll die Realisierung von Bemühungen vorhandene Wärme einzusetzen [14].

Zum Literaturverzeichnis

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