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Industrielle Grosswärmepumpenanwendung -
eine Möglichkeit zur Kostenoptimierung im Unternehmensbudget

Nach aktueller Einschätzung der Bundesregierung werden die Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft sehr wesentlich durch die Verknappung und die Verteuerung von Rohstoffen und da insbesondere von Primärenergieträgern Kohle, Öl und Gas geschmälert [01].

Da sich diese Entwicklung unausweichlich fortsetzen wird, sind schon heute ausserordentliche Gegensteuerungen erforderlich [02] [03] [04] [05] [06].

Neben dem intensiven Bemühen klassische Energieträger durch regenerative Energiequellen zu ersetzen [07], wurden zum Beispiel mit der Kraft-Wärme-Kopplung effiziente Verfahren entwickelt, die den Einsatz von Primärenergie reduzieren.

Beim Einsatz von industriellen Großwärmepumpen wird anwendungsfähige Wärme und Kälte verfügbar. Der Aufwand an Primärenergie, der dabei aufgewendet werden muss, ist gegenüber einer Erzeugung dieser Wärme und der Kälte allein aus Primärenergie wirtschaftlich relevant reduziert.

Es ergibt sich eine  erhebliche Einsparungen von Primärenergie [08] [09] [10]. Die unter Umständen höheren Investitionskosten werden durch günstige Betriebskosten bereits nach kurzer Zeit amortisiert; so ermöglicht zum Beispiel ein Einsatz von einem Euro für Primärenergie (Elektroenergie oder Gas) zum Betreiben der Wärmepumpe eine Energiefreigabe im Werte von drei bis sechs Euro  abhängig von den vorliegenden Betriebsbedingungen. Damit ist diese Technologie weit weniger anfällig für Primärenergiepreissteigerungen, als konventionelle Technologien (Bild 1).

Da industrielle Großwärmepumpen keine Standardprodukte sind, sondern unter Berücksichtigung der vorliegenden komplexen Situation sowie der Zielstellung individuell konzipiert und optimiert werden, ist die Einbindung von Spezialisten [11] in der Planungsphase unbedingt erforderlich, um die gewünschte Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.

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